TSV Wattenbek empfängt Zweitliga-Aspiranten

Die „Peitschen“ treffen am Sonntag um 17 Uhr in Bordesholm auf den Tabellenzweiten TV Hannover-Badenstedt.

Wattenbek. Jörg Lühn. Ein Topgegner reist zum TSV Wattenbek. Der Zweitplatzierte TV Hannover-Badenstedt (24:6 Punkte/461:367 Tore) kann seine Bewerbungsmappe in Sachen Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga mit einem Sieg am Bordesholmer Langenheisch weiter vervollständigen. Die auf Rang 8 platzierten heimischen „Peitschen“ (12:18/440:427) wollen dagegen der Abwärtsspirale in der 3. Handball-Liga Nord nach 2:6 Punkten in diesem Jahr entkommen. Anpfiff ist am Sonntag um 17 Uhr.

 

Ganz entspannt zeigt sich Badenstedt-Trainer Christian Hungerecker. „Wir müssen uns mittels einer besonders hohen Laufbereitschaft auf die Aufgabe einstellen“, sagt der 46-Jährige. Hungerecker arbeitete nach seiner Karriere als Spieler (unter anderem Kapitän der Bramstedter TS) als Trainer für den TSV Owschlag, die Zweitligisten SG BBM Bietigheim und SVG Celle, ehe er den TVB übernahm. Dazu ist der Diplom-Trainer hauptamtlich beim niedersächsischen Handballverband angestellt. Einen offenen Schlagabtausch wie beim 45:36-Sieg in der vergangenen Saison wollen die „jungen Wilden“ unbedingt vermeiden.

 

„Badenstedt ist eine gute Ausbildungsmannschaft“, lobt Wattenbeks Trainer Tim Bracklow seine Gäste. Seine Mannschaft werde in der Abwehr viel Gegenwehr zeigen müssen, um dann einfache Tore über Rieka Thal oder die Außenangreiferinnen zu erzielen. „Wir brauchen auf jeden Fall ein stabiles Rückzugsverhalten“, fordert Bracklow.

Es fehlen: Mette Bech, Schmöde, (beide Reha), Kaube (Handverletzung).

 

Hinspiel: Wattenbek verlor mit 21:31.

Außerdem spielen: Sonnabend, 16.30 Uhr: VfL Oldenburg II – TV Oyten; Sonnabend, 19.30 Uhr: SC Alstertal-Langenhorn – Frankfurter HC; Sonntag, 15 Uhr: Hannoverscher SC – Buxtehude II.

Quelle: Holsteinischer Courier, 21.02.2020 von Jörg Lühn